Willkommen

Wir von "Keine Südumgehung Limburg e.V." wollen die Verlegung der B54 nach Blumenrod und Linter verhindern.

Dazu wollen wir die Varianten 1 und 1a verhindern, die auch als "Südtrasse" (hier rot gekennzeichnet) bezeichnet werden.

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Wir möchten, dass Sie alle Informationen auf unserer Seite finden,
die Sie brauchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Für Anregungen
und Verbesserungsvorschläge sind wir daher gerne jederzeit offen.

Mit freundlichen Grüssen

Der Vorstand

Aktuelle Informationen

Raumordnungsverfahren für B54neu Flacht und Niederneisen

Beitrag vom 24.04.2015

Information zum Raumordnungsverfahren B54neu Flacht-Niederneisen

Im laufenden Raumordnungsverfahren ist die Frist für Einwendungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange abgelaufen. Aufgrund einer personellen Engpasssituation (Erkrankung von Mitarbeitern) ist die SGD Nord derzeit noch nicht in der Lage die Anzahl der eingegangenen Einwendungen (eventuelle Doppelungen etc.) zu nennen. Von der VG Hahnstätten haben wir die Information bekommen, dass etwa 850 Einwendungen allein bei der VG-Verwaltung eingegangen sind. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass auch bei der SGD Nord direkt, bei der VG Diez und beim LBM Diez Einwendungen eingegangen sind. Die SGD Nord bestätigte, dass bei ihr direkt mehrere Einwendungen eingegangen sind.

Wie nun mit diesen Einwendungen genauer verfahren wird, muss dieSGD Nord nun noch entscheiden, weitere Informationen dazu dürfte es nach Auskunft der SGD Nord etwa Mitte Mai geben. Die BI "Ja zur Aar" wird als anerkannter Träger öffentlicher Belange im Verfahren darüber informiert. Ich gehe davon aus, dass auch die breite Öffentlichkeit um diesen Zeitpunkt Informationen erhalten wird.

Die große Zahl an Einwendungen zeigt unserer Ansicht nach das große Interesse der Bürger, das durch die Verfahren in den Ortsräten insgesamt nicht ausreichend gewürdigt wurde. Eine groß angelegte Bürgerbefragung hätten wir für sinnvoll erachtet. Zudem sehen wir es auch als Erfolg unserer Arbeit an, dass so viele Einwendungen gemacht wurden. Die Bürger sind offenbar informiert und sensibilisiert für das Thema Ortsumgehung. Diese grundlegende Information der Bürger war und ist, neben der Verhinderung der geplanten Varianten, wichtige Zielsetzung unseres Vereins.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir vom Vorstand der BI gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Spriestersbach, Michael Siefen, Uwe Pohl, Armin Hillingshäuser, Carsten Jansing und Christoph Sohr

ihr Vorstand von "Ja zur Aar"

Raumordnungsverfahren für B54neu in Flacht und Niederneisen gestartet!

Beitrag vom 08.02.2015

Die Struktur und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz hat das Raumordnungsverfahren für die Umgehung Flacht/Niederneisen B54neu eingeleitet:

Siehe dazu folgende Bekanntmachung des Verbandsgemeindebürgermeisters:  
Die vorgelegten Planunterlagen liegen in der Verbandsgemeindeverwaltung aus, können aber auch an dieser Stelle im Internet eingesehen werden:

www.aar-online.net/ROV_2015-02.zip

Bürger die Einwendungen gegen das geplante Vorhaben haben, können diese bei der Verbandsgemeindeverwaltung bis zum 20.03.2015 eingeben.
Die Einwendungen können formlos schriftlich oder per e-mail erfolgen. Per e-mail sollten Einwendungen an post@vg-hahnstaetten.de post@vg-hahnstaetten.de gerichtet werden. Schriftlich an: Verbandsgemeinde Hahnstätten, Austr. 4, 65623 Hahnstätten.

Wir bieten hierzu eine Mustereinwendung an, um Ihnen ein Beispiel zu geben, wie eine solche Einwendung aussehen kann:
Die Gemeinderäte der betroffenen Ortsgemeinden Holzheim, Flacht, Niederneisen und Oberneisen werden im Zuge des Verfahrens voraussichtlich ebenfalls Stellungnahmen abgeben. Wir werden versuchen, an dieser Stelle rechtzeitig auf diese Sitzungen hinzuweisen.
voraussichtliche Sitzung des Gemeinderates in
Holzheim: 10.02.2015, 19:30 Uhr
Flacht: 19.03.2015, 20:15 Uhr
Niederneisen: 17.03.2015, 20:00 Uhr
Oberneisen: 20.02.2015, 19:00 Uhr (mit Bürgerfragestunde)
Eine weitergehende Beteiligung der Bürger (Beispielsweise durch Befragung) ist derzeit, nach unserem Kenntnisstand NICHT! geplant.

Aktuelle Projekte der Stadt Limburg

Beitrag vom 24.04.2013

Die Stadt Limburg hat auf ihrer Internetseite einen neuen Bereich "aktuelle Projekte" veröffentlicht. Hier kann der Stand der Planungen zur Südumgehung eingesehen werden, die dort mit der Variante 2.1 ("Alttrasse") aufgeführt ist.

Aktionsstände 2013

Beitrag vom 15.04.2013

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Bei wunderbarem Frühlingswetter startete der Verein Keine Südumgehung
Limburg e.V. mit seinem ersten Stand in 2013 vor dem Rathaus in Limburg.
Da es sich bei der Südumgehung Limburg um ein Projekt aus dem
Bundesverkehrswegeplan handelt, passte es gut, dass sich die Limburger
Bürger neben unserem Stand gleich auch über den Bundestag informierten
konnten. Der nächste Stand ist geplant am Samstag, 18.05.2013 vor dem
Rathaus. Weitere Stände werden folgen.

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

Beitrag vom 18.12.2012

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Nach all den vergeblichen Versuchen, die ständig undankbaren Limburger Bürgerinnen und Bürger zu Weihnachten mit einem schönen Wahlgeschenk zu überraschen, hatte sich der Weihnachtsmann in diesem Jahr gedacht, dass manchmal keine Lösung auch eine Lösung ist.

Trassenentscheidung des Verkehrsausschusses

Beitrag vom 03.12.2012

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr der Stadt Limburg hat am 26. November in einer lebhaften und vielbeachteten Sondersitzung über die Trasse der Südumgehung entschieden.
Mit den Stimmen von CDU und SPD hat sich der Ausschuss entschieden, die Alttrasse (Variante 2.1) zu empfehlen. Die finale Entscheidung liegt nun bei der Stadtverordnetenversammlung, die in ihrer Sitzung am 17. Dezember darüber abstimmen wird. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Trasse final bestätigt hat, wird diese an das Bundesverkehrsministerium zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan gemeldet.

Die Entscheidung hat auch ein großes Echo in der Presse gefunden.

Fragen an den Verkehrsausschuß Limburg

Beitrag vom 11.09.2012

Am 12.09.2012 wird sich der Verkehrsausschuß der Stadt erneut mit dem Thema der Trassenwahl für die geplante Südumgehung Limburg beschäftigen. Während für die Abgeordneten des Stadtparlamentes die Auswirkung der geplanten Umgehung auf die Stadt Limburg im Vordergrund stehen, wird leicht der größere Zusammenhang vergessen, in dem diese Umgehung gesehen werden muss.

Die Südumgehung Limburg ist nur ein kleiner Teil in dem Gesamtprojekt „Neubau einer Umgehung Limburg - Diez, Holzheim mit einer Umgehung Flacht und Niederneisen im Zuge der B 54“. Dies ist das Projekt (Südumgehung Limburg, Umgehung Holzheim, Aartal-Umgehung) aus dem Bundesverkehrswegeplan mit der Nummer HE 7620. Hessen Mobil, die Planungsbehörde des Landes Hessen, hat dazu am 16.03.2012 schriftlich mitgeteilt, dass "nur durch diese bundesländerübergreifende Gesamtkonzeption eine positive Gesamtwirkung erreicht" werden könne. Die Verkehrsprognose des Gesamtprojektes stellt für die Umgehungen im Aartal jedoch fest, dass die dort geplanten Umgehungen alleine "als eigenständige Maßnahme ohne merkliche Fernwirkung einzustufen" seien. Während das Land Hessen den Bau der Limburger Umgehung also mit zu erwartenden Verkehrsströmen aus dem Aartal rechtfertigt, scheint es diese aus Sicht von Rheinland-Pfalz nicht zu geben.

Sinn machen diese Aussagen nur, wenn man in der Zukunft mit Verkehrsströmen rechnet, die heute noch nicht existierten - etwa über eine Verbindung zwischen dem Rheintal und dem Osten Deutschlands über Limburg und Gießen ("Brummipiste"). Eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs in Limburg durch die Südumgehung erwartet auf Seiten der Planungsbehörden aber anscheinend niemand.

Informationsveranstaltung am 29.03.2012

Beitrag vom 29.03.2012

Am 29.03.2012 hatte der Verein "Keine Südumgehung Limburg" Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um über den neuesten Stand der Planungen zu informieren. Schwerpunkt der Veranstaltung waren neue Erkenntnisse bezüglich der Gutachten zu Verkehr und Städtebau sowie Informationen zur Alternative einer Westumgehung Limburg. Eingeladen waren auch die Vorsitzenden der Fraktionen des Limburger Stadtparlamentes, die bis auf die FWG alle der Einladung gefolgt waren.
Den gezeigten Vortrag sowie die ergänzenden Materialien können Sie hier herunterladen.

Die Ackerfresser

Beitrag vom 23.01.2012

Der Deutsche Bauerverband hat eine Aktion gegen den Landfraß gestartet und an den unsinnigen Planungen zur Südumgehung Limburg, der Ortsumgehung Holzheim und der Aartalumgehung massive Kritik geübt.

Es wird immer mehr klar, dass diese Projekte ihre Ziele nicht erfüllen und ihren Kostenrahmen nicht einhalten. Diese Projekte sind von Anfang falsch gewollt und falsch geplant worden. Dazu kommen viele unwägbare Nachteile auf die Gemeinden zu. Nicht nur die Abschaltung der eigenen Trinkwasserversorgung (Holzheim) wird in Kauf genommen oder der Verlust großen Erweiterungsflächen für Wohnungen (Limburg und Holzheim), sondern eben auch der Verlust riesiger Flächen an Ackerland.

Unterstützen Sie die Aktion der Landwirte durch eine Online-Petition - sie zeigt, dass solch unsinnge Straßenplanungsprojekte wie bei uns mehr volkswirtschaftlichen Schaden als Nutzen stiften.

Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Beitrag vom 18.12.2011

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Es war aber auch wirklich nicht einfach mit dieser Südumgehung, immerzu hatte sie an den ihr liebevoll zugedachten Geschenken etwas auszusetzen; und in diesem Jahr hatte sich zu allem Überfluss auch noch der Bürgermeister als guter Onkel ausgegeben und versucht, die Wunschzettel zu vertauschen. Das ging aber nun wirklich zu weit!   Alle Cartoons ansehen

Unser Verein blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück.
Durch die kontinuierliche Arbeit des Vereins konnten schwerwiegende inhaltliche Fehler in den Gutachten aufgedeckt werden. Insbesondere bei der Grundwassersituation auf der geplanten Trasse stellten sich schwerwiegende Mängel heraus, welche die Stadt Limburg schließlich zur nachträglichen Erstellung eines hydrogeologischen Gutachtens zwangen.

Als Ergebnis dieses Gutachtens mussten die Kostenschätzungen für die Trasse mehr als verdoppelt werden, was wiederum den Lenkungsausschuss dazu bewegte, die bisherige Trassen-Empfehlung zu ändern und dem Bund die Alttrasse vorzuschlagen.

Aufgrund der hohen Baukosten könnte die Entscheidung für die Alttrasse vom Bundesministerium aber noch zurückgewiesen werden. Dies wird mit der Aufforderung geschehen, eine billigere Trasse zu entwickeln. Dann sind alle Trassen wieder möglich. In 2012 müssen daher noch einmal alle Anstrengungen dahin gehen, zu verhindern, dass eine Limburger Umgehungstrasse in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird.

Zu dem bevorstehenden Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen und Ihren
 Angehörigen Zeit zur Erholung und zur Besinnung und für das kommende
 Jahr Gesundheit und Zufriedenheit.