Pressearchiv

Auf dieser Seite finden Sie unser Pressearchiv. Die mit dem Logo der NNP gekennzeichneten Artikel, Fotos und Leserbriefe wurden uns mit freundlicher Genehmigung der Nassauischen Neuen Presse, deren Fotografen und Autoren zur Verfügung gestellt.

Die mit dem Logo der RLZ gekennzeichneten Artikel, Fotos und Leserbriefe wurden uns mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Lahn-Zeitung, deren Fotografen und Autoren zur Verfügung gestellt. 

23.01.2012
Über 1.100 Seiten zur Umgehung

Sieben Gutachter waren beteiligt, zehn Gutachten haben sie
erstellt und insgesamt über 1100 Seiten an Material zusammengetragen.
All dies zur Variante 1 a der Südumgehung, also zur Variante um
Blumenrod herum, die nun erst einmal ad acta gelegt ist. Die Kosten für die Gesamtuntersuchung der Umgehung Limburg -Diez wurden nach Angaben des Magistrats im Jahr 2005 auf rund 430 000 Euro geschätzt. Der Anteil der Stadt Limburg für die anfallenden Untersuchungen werden vom Magistrat mit 317 000 Euro aufgeführt. Dieser Kostenanteil, der eigentlich auf das Land entfällt, soll gemäß einer Vereinbarung von der Stadt getragen werden.

22.01.2012
Nicht durch Blumenrod

Der Verein gegen die Altrasse verlangt von der Stadt Limburg Auskunft darüber, wie der Lenkungsausschuss zu
seiner Entscheidung gekommen ist, nun wieder auf die Alttrasse zu
setzen. Vorrangiges Ziel ist die Verhinderung der
Umgehung auf der Alttrasse mitten durch Blumenrod. Was die Organisation
und das couragierte Auftreten angeht, ist der Verein "Gegen eine
Südumgehung Limburg/Linter" durchaus Vorbild. Der hatte es immerhin
geschafft, erhebliche Planungsmängel bei der Betrachtung der Umgehung um
Blumenrod herum aufzudecken.

22.01.2012
Es gibt keine große Lösung in absehbarer Zeit

Heute ist Limburg in der Diskussion um die Umgehung keinen Millimeter weiter, ganz im Gegenteil. Die
Diskussion um eine Südumgehung hat Rückschläge einstecken müssen. Nun
soll es auf der Alttrasse sein. Die bisherigen Untersuchungen dazu sind
genauso spärlich und unvollständig, wie es ganz offenbar die
Untersuchungen zur Variante 1 waren. Wird der Verlauf auf der Alttrasse
genauer untersucht, werden die Kosten explodieren – und dann geht es
zurück zur Variante um Blumenrod herum. Das Spiel lässt sich beliebig
fortsetzen.Die Diskussion der vergangenen Jahre zeigt aber auch, dass in Limburg
der Tunnelblick herrscht, wenn es um Verkehr geht. Die allumfassende und
lebensverbessernde Entlastung in der Diezer Straße und anderen
Bereichen der Innenstadt hätte es auch mit einer Südumgehung nicht
gegeben und wird es auch nicht geben, egal welche Variante einmal gebaut
werden sollte.

18.01.2012
Aartalbahn kann B 54 entlasten

Nur eine Reaktivierung der Aartalbahn kann die Verkehrsbelastung auf der B 54 entscheidend verringern. Dies erklärte der Sprecher des Fahrgastverbands Pro Bahn & Bus im Rheingau-Taunus-Kreis. Es lägen mehrere Gutachten vor, die den volkswirtschaftlichen Nutzen einer Reaktivierung der Strecke bestätigt haben. Sowohl Schaefer Kalk in Hahnstätten als auch ACO-Guss in Aarbergen oder die Forstverwaltungen könnten ganz erheblich zu einer dauerhaften Entlastung der Bürger im Aartal beitragen.

25.11.2011
Umgehung um jeden Preis

Stellungnahme zu den NNP-Berichten über die Aar-Umgehung: Der Gemeinderat Niederneisen war anscheinend sehr schnell bereit, sämtliche Bekundungen der Vergangenheit für verträgliche Lösungen über Bord zu werfen. Die Anwohner der B 54 sollen entlastet werden. Dass an anderer Stelle Anwohner massiv belastet werden, wird verschwiegen.

22.11.2011
CDU will stärker an die Basis

"Das Ergebnis der letzten Kommunalwahl war eine Enttäuschung", räumte der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Eine Analyse der Ergebnisse der einzelnen Wahllokale zeigte große Stimmenverluste für die CDU in Blumenrod und auch in der Weststadt. Beides sei auf das Thema Verkehr zurückzuführen. In Blumenrod gehe es dabei um den umstrittenen Verlauf der Südumgehung, während in der Weststadt die hohe Verkehrsbelastung der Diezer Straße eine Rolle spiele. Insbesondere die Frage der Südumgehung habe ein hohes Mobilisierungspotential, sagte Stanke.

11.11.2011
Richard will Verkehr in Innenstadt verbessern

Bürgermeister Martin Richard hat in seiner Haushaltsrede für die mittelfristige Verwirklichung der Südumgehung Stellung bezogen. Dabei äußerte er sich lobend und zugleich kritisch über die Bürgerinitiative "Keine Südumgehung Limburg". Man solle ihr auf der einen Seite dankbar sein, dass sie in einem frühen Stadium dafür gesorgt hat, dass die hydrogeologischen Untersuchungen erstellt wurden. Zugleich bezeichnete der Bürgermeister ihre Mitglieder als "gebildete, schön daherredende, bisher aber kaum engagierte Schicht," die es glänzend verstehe, ihr "Einzelinteresse als das Gemeinwohl darzustellen".

09.11.2011
Stadt ist enttäuscht von Hessens Umweltministerium

Der sogenannte "Luftreinhalteplan" verursacht Ärger; nicht nur zwischen den Limburger Kommunalpolitikern, sondern auch zwischen der Stadt und dem Land Hessen. Die zuständige Sachbearbeiterin lehnt die Sperrung der Innenstadt für Lkw ab, obwohl das Ministerium selbst ein Lkw-Fahrverbot in der Diezer Straße angeregt habe. Die Stadt Limburg bemängelt außerdem, dass die Behörden lediglich eine Umleitung über Stadtstraßen geprüft und großräumige Umgehungen außen vor gelassen hätten.

08.11.2011
Südumgehung: Richard kritisiert Vorgänger

Bürgermeister Martin Richard hat in der Stadtverordnetenversammlung im Zusammenhang mit dem Streit um die Südumgehung sowohl die Bürgerinitiative als auch seine Vorgänger scharf kritisiert. Der Bürgermeister machte klar, dass er sich trotz des Widerstands energisch für die Umgehung einsetzen wird – und zwar für die fachlich beste Lösung, die sogenannte Alttrasse, obwohl diese nicht seinen Vorstellungen entspreche. Für die von der Bürgerinitiative "Gegen die Südumgehung" dargestellte Betroffenheit zeigte er kein Verständnis. Die Mitglieder würden Einzelinteressen über das Gemeinwohl erheben.

Leserbriefe

10.11.2011
Herr Bürgermeister, das ist eine Frechheit
von Ralf Jung-König, Vorsitzender "Keine Südumgehung Limburg e.V."

Langsam haut es dem Fass den Boden raus: Wenn der Bürgermeister von Limburg seinen Unmut über die fehlerhaften Planungen seiner Verwaltung zur Südumgehung äußert, ist das in Ordnung. Die Bürger und ihr angeblich mangelndes Interesse am Gemeinwohl dafür verantwortlich zu machen, ist eine Frechheit. Niemand außer der Stadt Limburg und ihr Bürgermeister sind für die Fehlplanungen verantwortlich. Hierfür wurden 400 000 Euro an Steuergeld der Bürger aus dem Limburger Stadtsäckel bezahlt. Es soll ein Projekt durchgesetzt werden, das seinen Zweck nicht erfüllt und bei dem die fachlichen Aspekte im Gegensatz zum politischen Wunsch stehen. Bei jedem Bürger klingeln die Alarmglocken, wenn die Stadtpolitik zwischen fachlich sinnvollen und politisch gewollten Projekten unterscheidet. Von welchem Gemeinwohl redet der Limburger Bürgermeister, wenn seine Verwaltung überraschend feststellt, dass statt 35 Millionen Euro in 2007, die Südumgehung in 2011 nun 102 Millionen Euro kostet? Von welchem Gemeinwohl wird gesprochen, wenn den Bürgern Planungsunterlagen vorenthalten und zur Herausgabe verpflichtende Gesetze ignoriert werden? Nur ein Teil der relevanten Gutachten ist bisher öffentlich zugänglich, wozu unser Verein seit vier Jahren die Stadt Limburg immer wieder unter Klageandrohungen zwingen muss. Wie können Bürger ein Planungsprojekt behindern, wenn dieses den Verwaltungsvorschriften und den Planungsgesetzen entspricht? Gar nicht! Die Planungen der Südumgehung entsprechen nur nicht den Vorschriften, daher kommt die Südumgehung seit Jahrzehnten nicht vom Fleck. Wer Gemeinwohl fordert, wird den Stadtverordneten alle Gutachten und Unterlagen zur Südumgehung zur Verfügung stellen: Dazu zählt auch die detaillierte Kostenberechnung je Planungsvarianten ("Kostenmanagement") und das gesamtstädtische Wohnbauflächenentwicklungskonzept für die Stadt Limburg. In den Planungen sind weitere und teils massive Planungsfehler enthalten.

08.11.2011
Limburg setzt 2012 auf die Stadtentwicklung

Keine höheren Steuern im kommenden Jahr. Neben der Stadtentwicklung sei die Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr oberstes Ziel. Die Stadt erwarte eine konsequente Umsetzung der im Luftreinhalteplan vorgesehehen Maßnahmen durch das Land, mittelfristig helfe aber nur der Bau der Südumgehung weiter.

28.10.2011
Dialysezentrum kommt

Für das "Dialysezentrum in den Klostergärten" soll der Flächennutzungsplan geändert werden. Es müsse geklärt werden, welche Auswirkung die Südumgehung auf die Verkehrsführung "In den Klostergärten" habe und wie die Anbindung geschaffen werden solle. Laut Bürgermeister Martin Richard sei die Alttrasse nicht tangiert, zudem dauere es bis zur Realisierung der Südumgehung noch rund 15 Jahre.

06.10.2011
Aarumgehung: Grüne werfen LBM Planungsfehler vor

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat im Zusammenhang mit den Plänen zum Bau einer Umgehungsstraße im Aartal scharfe Kritik an den Ortsgemeinderäten von Flacht und Niederneisen geübt. Noch vor einem Jahr seien für beide Gremien ausschließlich die Varianten V und VI akzeptabel gewesen, jetzt seien beide Ortsgemeinderäte auf die Linie des Landesbetriebs Mobilität (LBM) eingeschwenkt und hätten einer Planung zugestimmt, die die Varianten I bis IV beinhalte.
„Die Ursachen für den Sinneswandel der Volksvertreter sind weder bekannt noch nachvollziehbar“, monieren die Grünen und erinnern daran, dass die ersten vier Varianten auf Drängen des LBM ursprünglich nur zu Vergleichszwecken herangezogen worden seien.

30.09.2011
Bürgermeister ist sauer auf die FDP

Bürgermeister Martin Richard unterstellt der FDP-Fraktionsvorsitzenden Marion Schardt bewusst falsch wiedergegebene Behauptungen. Der Lenkungsausschuss für die Vorplanungen der Südumgehung habe nicht über eine Trasse entschieden, sondern nur eine Empfehlung für eine Trasse abgegeben. Richard weist darauf hin, dass er bereits im Vorfeld erklärt habe, wonach es sich um keine politische Entscheidung, sondern ausschließlich um eine fachliche Bewertung nach Vorlage zahlreicher Gutachten und Untersuchungen handele. Richard bleibe bei seiner Aussage, dass eine politisch emotionale Diskussion zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts bringe, so lange der Bund nicht erklärt habe, ob er das Vorhaben realisieren wolle.

Leserbriefe

06.10.2011
Limburger Bürgermeister agiert viel zu unabhängig
von Dr. Klaus Valeske, FDP-Stadtverordneter, Limburg

Jedem informierten Bürger ist bekannt, dass der Bürgermeister als oberster Verwaltungsbeamter mit der Weitergabe der Informationen über die geplante Umgehung sehr sparsam umgeht. Die Bürgerinitiativen mussten sich wichtige Unterlagen mühsam, oft unter Androhung rechtlicher Schritte, besorgen. Die Information der Stadtverordneten über die Entscheidung des Lenkungsauschusses ist tatsächlich erfolgt, aber erst nachdem die Entscheidung gefallen war und die Empfehlung nach Berlin abgegeben wurde. Die Empfehlung an das Bundesverkehrsministerium bedeutet, dass jetzt nur noch über die modifizierte Alttrasse (Variante 2.1) diskutiert wird. Limburg darf dann nur noch entscheiden, ob es diese Variante will oder nicht.

30.09.2011
Werden Steuern verschwendet?

Obwohl klar ist, dass der Bund die beiden teuren Varianten V und VI nicht bauen wird und die Bürger und viele Gemeindevertreter die Billigvarianten ablehnen, hat auch der Gemeinderat Niederneisen dafür plädert, weiter zu planen. Das Verfahren werde entweder jetzt oder später im Raumordnungsverfahren sofort beendet, sobald klar ist, dass nur die teuren Tunnel- oder Troglösungen in Frage kommen.  

29.09.2011
Dicke Luft

Die Limburger Stadtverordneten kritisieren einhellig, dass die gemeinsame Vorschlagsliste von Stadt und Landes-Umweltministerium wohl wirkungslos bleiben wird. Für ihren Antrag, die Forderung einer Südumgehung aus dem Luftreinhalteplan zu streichen, bekamen die Grünen lediglich die Unterstützung der BZL.

29.09.2011
Schlappe für den Bürgermeister

Entgegen der Empfehlung von Bürgermeister Martin Richard werden sich die Stadtverordneten mit der Trassen-Empfehlung des Lenkungsausschusses befassen. Nach Auffassung der FDP besitze dieser keine demokratische Legitimation, da dieser weder öffentlich getagt habe noch über seine Arbeit informiert habe. Mit Verwunderung verweisen die Liberalen auf Äußerungen des Bürgermeisters gegenüber der Presse, nach denen die Ergebnisse des Lenkungsausschusses nicht Gegenstand der politischen Diskussionen sei.

28.09.2011
Lenkungsausschuss kontrollieren

Die Limburger Stadtverordneten werden sich eingehend damit beschäftigen, ob im so genannten "Lenkungsausschuss" zur Planung der Südumgehung alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der Informationsfluss an ausgesuchte Gruppen sei "eine Missachtung des Parlaments" bemängelt die Limburger FDP in ihrem Antrag. Auch verwehrt sie sich gegen die Einschätzung des Bürgermeisters, dass die Ergebnisse des Ausschusses nicht Gegenstand der politischen Diskussion sein sollten. Über diese Einstufung könne das Parlament selbst entscheiden, meint die FDP.

28.09.2011
Grüne lehnen Umgehungsstraße ab

Bündnis 90/Die Grünen Diez-Hahnstätten beharrt auf seiner Position und lehnt den Bau einer Umgehungsstraße im Aartal ab. Gleichzeitig wundern sich die Parteistrategen über den Sinneswandel der Ortsgemeinderäte Flacht und Niederneisen. Die vorliegenden Verkehrszahlen berücksichtigen weder das BUND-Gutachten noch den Einfluss der Aartalbahn, die demografische Entwicklung sei bei der Verkehrsprognose ebenfalls nicht berücksichtigt worden. Einflussfaktoren wie Hochwassergefährdung und Grundwasserproblematik seien bislang nicht betrachtet worden.

28.09.2011
Ortsferne Variante der Aarumgehung wird favorisiert

Nach Flacht hat sich auch Niederneisen für die weitere Planung der Aarumgehung ausgesprochen. In den Gesprächen mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) wurde deutlich, dass die ortsferne Variante IV nicht nur von den Planern favorisiert wird. Die umweltverträglichsten Linien wurden vom Bundesverkehrsministerium aus Kostengründen abgelehnt. Die Befürworter der Aarumgehung aus der „Bürgerinitiative für die Ortsumgehung Niederneisen/Flacht" (B.I.O.) plädieren ebenfalls für die Variante IV.

17.09.2011
Widerstand gegen die Alttrasse

Eine nur auf Kosten basierende Entscheidung missachte das Schutzgut Mensch", so der Verein "Bürger gegen die Südtangente/Alttrasse". Seine Mitglieder zweifeln an der Kostenkalkulation für die Variante 2 (Alttrasse). Die nun angegebenen 67,5 Millionen Euro seien zu gering angesetzt und berücksichtigten keineswegs die von der SPD geforderte längere Tunnelvariante.

17.09.2011
Kein Lkw-Durchfahrverbot

Der Landrat als Chef der Verkehrsbehörde im Kreis Limburg-Weilburg sieht gegenwärtig keine Grundlage, um ein Durchfahrverbot für Lastwagen in Limburg anzuordnen. Bei einer Besprechung sei der Stadt im März dieses Jahres dargelegt worden, dass sie ein Umgehungskonzept vorlegen müsse, bevor ein Verbot für Lastwagen in Betracht kommen könne. Die Stadt, so der Landrat in seiner Antwort an die SPD-Kreistagsfraktion, habe lediglich kleinräumige Umgehungsmöglichkeiten aufzeigen können. Dabei habe sie zugleich massive Probleme der Realisierung dargelegt.

16.09.2011
Wartet die Stadtverwaltung auf die Südumgehung?

Die Verkehrssituation in Limburg hat sich nach Ansicht der Grünen so verschärft, dass niemand jahrzehntelang auf eine Südumgehung warten kann. Man vermutet gar ein bewusstes Stillhalten im Rathau, um die Umgehung als einzige Alternative darzustellen, statt kurzfristige Lösungsmodelle zu entwickeln.  

16.09.2011
Debatte um die Größe der Werkstadt hält an

Das Thema Werkstadt-Erweiterung wird von der Stadtverordnetenversammlung weiterhin kontrovers diskutiert. Während CDU, FDP und FWG die Erweiterung begrüßen, fürchtet die SPD, dass bei der prognostizierten Verkehrszunahme und Umweltbelastung nicht alle Fakten berücksichtigt seien. Man befürchte eine "Salamitaktik" - die Gutachten "haben Schwächen".

15.09.2011
WERKStadt-Erweiterung rückt näher

Für die Erweiterung der WERKStadt mit mehr Einzelhandel und Gastronomie zeichnet sich eine politische Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung ab. CDU, FWG und FDP sind dafür, Grüne und BZL sind dagegen, die SPD wünscht sich eine kleinere Lösung, hat aber noch Beratungsbedarf.Die Gegner sehen insbesondere die Zunahme des Verkehrs in der ohnehin stark belasteten Innenstadt als eines der Hauptprobleme der Erweiterung.

15.09.2011
Über Umgehung sachlich diskutieren

Der Gemeinderat Niederneisen hat sich nach Flacht ebenso für die weitere Planung der Aarumgehung ausgesprochen. In dem Beschluss wird ausdrücklich begrüßt, dass trotz der vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) favorisierten ortsfernen Variante IV, auch alle anderen Linien in das Raumordnungsverfahren einbezogen werden – einschließlich der vom Bundesverkehrsministerium aus Kostengründen abgelehnten Varianten V und VI. Beide Trassen wurden zuvor vom Gemeinderat Niederneisen als die bestmögliche Lösung definiert.

14.09.2011
Entscheiden die Bürger?

Jetzt soll die Südumgehung wieder durch das Wohngebiet von Alt-Blumenrod führen. Die hohen Grundwasserstände auf der Trasse der Südumgehung und die damit verbundenen Baukosten lassen die Planungen für die Umgehung auf die Alttrasse umschwenken.

Leserbriefe

14.09.2011
Politik außer Rand und Band!
von Gastbeitrag auf NNP Online

Warum bewegt sich nichts in den Köpfen ? Antwort: Weil den Oberen dieser Stadt nichts kreatives einfällt, außer eine Werkstadt ohne vernünftiges Verkehrskonzept zu erweiteren, ein ICE Gebiet zum Fastfoodmekka Deutschlands verkommen zu lassen, die westliche Innenstadt rund die City Arkaden durch Leerstände verkommen zu lassen, gegen ein FactoryOutlet über 400 Tausend Euro in Anwälte und Gerichte zu stecken und und und... noch mehr?

14.09.2011
Völliger Unsinn
von Gastbeitrag auf NNP Online

Man möchte die Innenstadt und vor allem die Diezer Straße mit deren
Anwohnern entlasten. Dafür wird seit Jahren eine Umgehung geplant. Doch
was wird passieren? Durch die Umgehung wird die Diezer Straße - wenn
überhaupt - nur geringfügig entlastet und die ansässigen Anwohner und
Schulen an der Umgehung mit der neuen Variante zusätzlich belastet. In
meinen Augen als betroffener Anwohner völliger Unsinn. Alternative
Vorschläge gibt es doch zu Hauf, warum bewegt sich in den Köpfen nichts?

14.09.2011
Südumgehung durch Blumenrod

Der sogenannte Lenkungsausschuss, der sich seit sieben Jahren mit den verschiedenen Varianten beschäftigt, hat die Vorentscheidung getroffen: Die Festlegung auf die Alttrasse mitten durch Blumenrod ist eine faustdicke Überraschung. Die hohen Kosten – derzeit auf rund 67,5 Millionen Euro geschätzt – könnten das Projekt allerdings auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben.Die ortsferne Variante 1 würde allerdings noch wesentlich teurer werden. Aufgrund des hohen Grundwasserspiegels müsste die Umgehung in einen Betontrog gelegt werden: Die Kosten würden mehr als 100 Millionen Euro verschlingen.

14.09.2011
FDP: Variante 3

Die Alttrasse sei eine Stadtautobahn, die man nicht haben wolle, so die FDP. Man sei generell gegen Straßen, die durch Wohngebiete laufen und hätte sich stattdessen die Variante 3 um Linter herum gewünscht, die aber von den Gutachtern als unrealistisch angesehen und daher nicht weiter verfolgt worden war.

14.09.2011
CDU: Erstaunt und verwundert

Die CDU ist "erstaunt und verwundert über das Ergebnis", denn die Fraktion war bisher ein entschiedener Verfechter der Variante 1 (Südumgehung). Bisher sei die CDU davon ausgegangen, dass diese Variante am günstigsten sei.

14.09.2011
FWG: Mehrheit finden

Nach Ansicht von Werner Laux, Vorsitzender der FWG, müsse die Variante gemacht werden, die vom Bund akzeptiert werde. Die FWG sei noch nie für die Südumgehung gewesen, die Planung sei jedoch geduldet worden, um zu einer Lösung zu kommen. Nun sei die Möglichkeit da, zu einem klaren politischen Signal zu kommen, um in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen zu werden.

14.09.2011
SPD: Stets auf Alttrasse gesetzt

Partei und Fraktion der SPD haben stets auf die "Innerstädtische", auf die Umgehung auf der Alttrasse gesetzt. Die Fraktion habe klare Vorstellungen für Verbesserungen geäußert, von denen ein Teil durch den längeren Tunnel erfüllt worden sei. Die Anschlüsse der Umgehung an die innenstädischen Straßen seien noch Knackpunkte, die aber ausgeräumt werden könnten.

14.09.2011
Grüne und BZL: Strikte Gegner der Umgehung

Unabhängig von der Trassenführung lehnen die Grünen den Bau einer Südumgehung generell ab. Eine Südumgehung sei keine Antwort auf die aktuellen Verkehrsprobleme in Limburg. Mit der Konzentration auf eine aufwendige Südumgehung lenke die Verwaltung von Alternativen zur kurz- und mittelfristigen Verkehrsentlastung der Innenstadt ab.

14.09.2011
Reaktivierung der Aartalbahn erst 2015?

Das Vergabeverfahren für den Personenverkehr verzögert sich - momentan sei unklar, ob die erforderliche Infrastruktur rechtzeitig fertiggestellt werden kann. Dies hat zur Folge, dass auch die Wiederaufnahme des Personenverkehrs
auf der Aartalbahn deutlich später
erfolgen kann.

14.09.2011
Kommentar: Die Limburger Südumgehung darf keine Ausrede mehr sein

Johannes Laubach, Chef des Limburger NNP-Büros, kommentiert die Trassenentscheidung: die Limburger Südumgehung sei ein Beispiel dafür, dass die Politik
keine Entscheidungen treffe und sie immer weiter hinausschiebe. Bei allem, was in der Stadt an Entwicklung passiere, von der Politik
begleitet und gefördert werde, dürfe nunmehr der Hinweis auf eine mögliche
Südumgehung nicht mehr dazu dienen, um höhere Belastungen auf den
bestehenden Hauptverkehrsstraßen zu rechtfertigen.

14.09.2011
Aarumgehung sachlich diskutieren

Der Gemeinderat Niederneisen hat sich nach Flacht ebenso für die weitere Planung der Aarumgehung ausgesprochen. Alle Linien sollen in das Raumordnungsverfahren einbezogen werden – einschließlich der vom Bundesverkehrsministerium aus Kostengründen abgelehnten Varianten V und VI. Beide Trassen wurden zuvor vom Gemeinderat Niederneisen als die bestmögliche Lösung definiert.

14.09.2011
Ausschuss schlägt Alttrasse vor

Der Lenkungsausschuß, der die Vorplanungen für die B-54-Südumgehung Limburg /Diez bearbeitet, schlägt dem Bundesverkehrsministerium die Alttrasse vor. Laut Martin Richard handele es sich dabei nicht um eine politische, sondern eine rein fachliche Entscheidung. Damit hat der Lenkungsausschuss nach fast siebenjähriger Zusammenarbeit seine Aufgabe beendet.

10.09.2011
Rat Niederneisen lehnt Einladung nach Flacht ab

Der Gemeinderat Niederneisen hat die Einladung der Bürgerinitiative für eine Ortsumgehung Niederneisen/Flacht (B.I.O.) dankend abgelehnt. Neben terminlichen Schwierigkeiten würde ein solcher Termin nicht zur Versachlichung der Diskussion führen.

09.09.2011
Bürgerinitiative macht für die Aar-Umgehung mobil

Um die unmittelbaren Auswirkungen der Verkehrsbelastung an Ort und
Stelle eindrucksvoll zu demonstrieren, hat die B 54 Bürgerinitiative
Ortsumgehung Flacht/Niederneisen zu einer Ortsbesichtigung eingeladen. Diese sei aussagekräftiger und erkenntnisreicher als
fragwürdige Versuche der Umgehungsgegner, die Bevölkerung in die Irre zu
führen, so die Bürgerinitiative. Der Flachter Gemeinderat habe dies
erkannt und die richtige Entscheidung zum Wohle des Aartals getroffen,
die Planung der Umgehungsvarianten fortzuführen.

09.09.2011
Belastung durch Lärm vermitteln

Ein Anwohner der B 54 in Flacht und die Bürgerinitiative für eine Ortsumgehung (B.I.O.) haben für Freitag den Gemeinderat Niederneisen zu einem Ortstermin in ein Haus in der Hauptstraße eingeladen. Nach einer Mitteilung der B.I.O. habe der Flachter Gemeinderat bereits die richtige Entscheidung mit einer Beschlussänderung getroffen und der Öffnung für die möglichen Varianten I bis IV zugestimmt. Der gleiche Tagesordnungspunkt sei von Niederneisen vertagt worden, und die B.I.O hege den Verdacht, die Gemeinde Niederneisen würde auf Zeit spielen, bis die Umgehung aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ausscheidet.

08.09.2011
Parkplatznot an der PPC

Nach Ansicht des Schulelternbeirates der PPC sei die Parkplatzsituation am Berufsschulzentum in Limburg "nicht haltbar", es sei an der
Zeit, dass Gemeinde und Landkreis gemeinsam eine Lösung finden. Pläne für eine zweite Ausbaustufe des Parkplatzes lägen bereits vor. Es könnten somit 120 weitere Stellplätze geschaffen werden.

Leserbriefe

14.09.2011
Irrsinnige Planung
von Jörg Settemeyer

Bis vor einem Jahr war die Parksituation noch deutlich dramatischer. Für
über 200.000 Euro wurde der Parkplatz schon erweitert – auf einem
Areal, das in wenigen Jahren mit der Südumgehung zugebaut werden soll!
Grauenhaft ist die Regelung der Zufahrt. Bei der Erneuerung der
Asphaltdecke der Zeppelinstraße hätte man eine zweite Zufahrt oder eine
Abbiegespur anlegen können, um große Staus zu vermeiden. Eine Schande
sind die Müllberge, die auf dem neuen Parkgelände hinterlassen werden –
da müssen sich die Schüler selbst an die Nase packen.

08.09.2011
Sensationelle Gäste geben sich die Ehre

Zahlreiche und auch seltene Vogelarten legen im Schutzgebiet bei Limburg eine Rast ein. Ein Trupp von 32 Mornell-Regenpfeifern ist als Sensation zu werten. Das geplante Straßenbauprojekt gefährdet jedoch die Qualität des Vogelschutzgebietes.

07.09.2011
Aar-Gemeinden schwenken auf günstige Varianten um

Nach Flacht wird vermutlich auch der Gemeinderat in Niederneisen den vor Jahresfrist gefassten Beschluss, bei der Aarumgehung auf die Varianten V oder VI zu beharren, revidieren. Sollten die Gemeinderäte entlang der Bundesstraße 54 ihre Standpunkte revidieren, könnte der Landesbetrieb das Raumordnungsverfahren vorbereiten und bis zum Jahresende bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion beantragen. Damit wäre der Weg frei, um im nächsten Jahr das Verfahren zu beginnen und abzuschließen.

07.09.2011
Bienenfreunde vorn

Die Stadt Limburg hat die Gewinner des Umweltpreises ausgezeichnet. Gewonnen hat eine Initiative, die seit Jahren in vorbildlicher Weise um das Überleben von bedrohten Wildbienenarten kämpft. Der Verein "Keine Südumgehung Limburg e.V.", der sich ebenfalls um den Preis beworben hatte, kam nicht unter die drei Gewinner.

05.09.2011
Die seltenen Vögel von Holzheim

Die Vogelbeobachter des NABU Rhein-Lahn haben zwischen Limburg und Holzheim den extrem seltenen Mornellregenpfeifer entdeckt, der das Gebiet als Zwischenstop auf seinem Weg in die Winterquartiere nutzt. Die Bedeutung des Vogelschutzgebietes als Rast- und Überwinterungsgebiet am Westrand der hessischen Vogelzugschneise konnte durch die Vogelkundler eindrucksvoll bestätigt werden.

02.09.2011
Diskussion um Umgehung hält an

Lutz Nink vom Landesbetrieb Mobilität berichtete im VG-Rat über die aktuelle Planung. Die Varianten V und IV werden definitiv nicht weitergeplant - die beiden Trassen sind mit mehr als 50 Millionen Euro zu teuer. Durch die Beschlüsse der Ortsgemeinden, die die teuren Varianten als beste Lösung definieren, sei die weitere Planung der Varianten I bis IV jedoch auf Eis gelegt, solange die Gemeinderäte ihre Beschlüsse nicht ändern.

01.09.2011
Größere WERKStadt: Mehr Vor- als Nachteile

Die Stadt Limburg stellte erstmals die Gutachten zu den Auswirkungen des Projektes vor. Der Verkehr wird in der Diezer Straße und in benachbarten Straßen um bis zu 3.600  Fahrzeuge am Tag zunehmen.  

26.08.2011
Keine neuen Ansätze für saubere Luft in Limburg

Das hessische Umweltministerium legte seinen Entwurf für einen Luftreinhalteplan im Rathaus vor. Dieser empfiehlt eine verkehrsabhängige Ampelschaltung, eine Durchfahrtsbeschränkung für LKW sowie den Bau einer Umgehungsstraße - alles Ideen, die die Stadt auch im Frühjahr schon hatte.   

25.08.2011
In der WERKStadt folgen die Fetzen: Nur einer überlebt

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des CityRings mussen sich Investor und Architeckt der WERKStadt harsche Kritik anhören. Die Verkaufsfläche beträgt mittlerweile 14.500 Quadratmeter.

25.08.2011
Kaufleute gegen Werkstadtpläne

Die Meinungen über die geplante Erweiterung der WerkStadt gehen konträr auseinander. In der Vorstellung des Neubaus führte der Architekt an, dass der Verkehr auf der Diezer Straße trotz der WerkStadt deutlich zurückgegangen ist. Bürgermeister Martin Richard warnte davor, die Verkehrsfrage überzubewerten.

24.08.2011
Luftreinhalteplan sorgt für dicke Luft

Die Stadt Limburg ist enttäuscht über den Luftreinhalteplan, den das hessische Umweltministerium im Rathaus vorgestellt hat. Auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Limburg enthält der Luftreinhalteplan die geplante Südumgehung als "mittel- bis langfristige Option". Das hessische Umweltministerium sieht sich jedoch nicht in der Lage, die Auswirkungen dieser Umgehungsstraße auf die Luftqualität zu qualifizieren.