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Die Sitzung findet statt am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 19:15 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Eingeladen sind Vertreter der Gutachterfirmen Cochet-Consult, MANNS Ingenieure, Ingenieurbüro Lohmeyer, Ingenieursozietät VERTEC sowie ein Vertreter von Hessen Mobil.
Achten Sie bitte auch auf die aktuellen Informationen der Nassauischen Neuen Presse.
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Der Verein "Keine Südumgehung Limburg e.V." verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der AO. Er ist überparteilich und unabhängig.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes, insbesondere durch die Verhinderung regionaler Strassenbauprojekte. Damit dient der Verein dem Schutz des natürlichen Lebensraums vom Menschen, Tieren und Pflanzen.
Die Stadt Limburg führt als Argument für eine Umgehungsstrasse seit Jahren an, dass die Diezer Strasse entlastet werden müsse. Ob dies der wahre Grund für die Limburger Südumgehung ist, scheint fraglich. Wir zweifeln dies seit Jahren an und werden nun durch amtliche Zahlen bestätigt.
Luftbild des Trassenverlaufs 1a um Blumenrod mit den Schulen
Luftbild des Trassenverlaufs 1a um das Neubaugebiet Blumenrod IV
Luftbild des Trassenverlaufs 1a zwischen Linter und Blumenrod mit Anschluss an die B 417
Luftbild des Trassenverlaufs der Südumgehung Limburg mit Anschluss an die Umgehung Holzheim
Die Diskussion um eine "Westumgehung" könnte neu belebt werden, gegen den Willen der Stadt. Der Verein "Keine Südumgehung Limburg" fordert dazu auf, erneut über eine Limburger Westumgehung nachzudenken. Die Diskussion um eine solche Umgehung war Ende der 90er-Jahre verebbt und hatte sich in Richtung Südumgehung verschoben.
Das Einkaufs- und Geschäftszentrum WERKStadt bekommt keine dritte Zufahrt. Von der Weiersteinstraße aus sollte diese Zufahrt über einen Parkplatz der Kreishandwerkerschaft auf das WERKStadt-Gelände geschaffen werden. Die Kreishandwerkerschaft hat diesen Plänen aber nicht zugestimmt.
Auf Einladung der Grünen im Verbandsgemeinderat Hahnstätten und der Bürgerinitiative "Ja zur Aar" informierte sich der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Stephan Kühn, über die umstrittenen Verkehrsprojekte Aarumgehung und Südumgehung Limburg. Der Gast aus Berlin stellte dabei heraus, dass aufgrund der knappen Kassen zahlreiche Straßenbauvorhaben, für die bereits Baurecht durch einen Planfeststellungsbeschluss besteht, aufgrund fehlender Mittel derzeit nicht gebaut werden könnten.
In den kommenden Woche biegt die Diskussion um die Erweiterung der WERKStadt auf die Zielgerade ein. Ein wichtiges Thema dabei ist auch die Frage des Verkehrs. Und es gibt Zweifel an den Aussagen der Gutachter. Es sei weder seriös noch zukunftsorientiert, wenn der Kreisel mit einer Auslastung von 97 Prozent als noch ausreichend eingestuft wird, ohne dass die nun dazu kommende Mehrbelastung verlässlich in die Prognosen eingearbeitet wurden.
Die Kosten für die Südumgehung sind explodiert und betragen nach der aktuellen Schätzung rund 102 Millionen Euro. Der Lenkungsausschuss, bestehend aus Vertretern der Städte Limburg und Diez sowie der Straßenbauverwaltungen der beiden Bundesländer, hatte sich deshalb für die Variante 2 (Alttrasse) mitten durch Blumenrod ausgesprochen, die 67 Millionen Euro kosten soll. "Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement" wird aber im Zweifel dem Bund eine Vorzugsvariante auch ohne entsprechenden Beschluss der Limburger Stadtpolitik melden.
Sieben Gutachter waren beteiligt, zehn Gutachten haben sie
erstellt und insgesamt über 1100 Seiten an Material zusammengetragen.
All dies zur Variante 1 a der Südumgehung, also zur Variante um
Blumenrod herum, die nun erst einmal ad acta gelegt ist. Die Kosten für die Gesamtuntersuchung der Umgehung Limburg -Diez wurden nach Angaben des Magistrats im Jahr 2005 auf rund 430 000 Euro geschätzt. Der Anteil der Stadt Limburg für die anfallenden Untersuchungen werden vom Magistrat mit 317 000 Euro aufgeführt. Dieser Kostenanteil, der eigentlich auf das Land entfällt, soll gemäß einer Vereinbarung von der Stadt getragen werden.
Der Deutsche Bauerverband hat eine Aktion gegen den Landfraß gestartet und an den unsinnigen Planungen zur Südumgehung Limburg, der Ortsumgehung Holzheim und der Aartalumgehung massive Kritik geübt.
Es wird immer mehr klar, dass diese Projekte ihre Ziele nicht erfüllen und ihren Kostenrahmen nicht einhalten. Diese Projekte sind von Anfang falsch gewollt und falsch geplant worden. Dazu kommen viele unwägbare Nachteile auf die Gemeinden zu. Nicht nur die Abschaltung der eigenen Trinkwasserversorgung (Holzheim) wird in Kauf genommen oder der Verlust großen Erweiterungsflächen für Wohnungen (Limburg und Holzheim), sondern eben auch der Verlust riesiger Flächen an Ackerland.
Unterstützen Sie die Aktion der Landwirte durch eine Online-Petition - sie zeigt, dass solch unsinnge Straßenplanungsprojekte wie bei uns mehr volkswirtschaftlichen Schaden als Nutzen stiften.
Der Verein gegen die Altrasse verlangt von der Stadt Limburg Auskunft darüber, wie der Lenkungsausschuss zu
seiner Entscheidung gekommen ist, nun wieder auf die Alttrasse zu
setzen. Vorrangiges Ziel ist die Verhinderung der
Umgehung auf der Alttrasse mitten durch Blumenrod. Was die Organisation
und das couragierte Auftreten angeht, ist der Verein "Gegen eine
Südumgehung Limburg/Linter" durchaus Vorbild. Der hatte es immerhin
geschafft, erhebliche Planungsmängel bei der Betrachtung der Umgehung um
Blumenrod herum aufzudecken.
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In Zeiten abnehmender Bevölkerungszahlen und zunehmender Leerstände in den Ortskernen hat die Neuausweisung eines Baugebietes wahrlich Seltenheitscharakter. In Holzheim bietet die Ortsgemeinde oberhalb der Straße "Ober den Erlen" ein neues Baugebiet an. Die Aussicht von diesem Gelände am oberen Rand von Holzheim in Südwest-Hanglage ist traumhaft: Von hier schweift der Blick hinunter ins Aartal und hinüber auf den Diezer Sonnenhang, und natürlich zur neuen Umgehungsstrasse.
Bis zu 46 Prozent weichen die Werte des von der Stadt in Auftrag gegebenen Verkehrsgutachtens der Firma VERTEC von denen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) ab. Der Verein "Keine Südumgehung Limburg" wies am Donnerstagabend auf merkwürdige Differenzen und Widersprüche hin: "An fast allen Stellen, wo es für die Südumgehung interessant ist, weichen die Werte von VERTEC meist deutlich zweistellig ab. Dort, wo die Werte gar nicht in Richtung Südumgehung weisen können, stimmen sie erstaunlicherweise überein."
Die Diskussion um eine "Westumgehung" könnte neu belebt werden, gegen den Willen der Stadt. Der Verein "Keine Südumgehung Limburg" fordert dazu auf, erneut über eine Limburger Westumgehung nachzudenken. Die Diskussion um eine solche Umgehung war Ende der 90er-Jahre verebbt und hatte sich in Richtung Südumgehung verschoben.
Das Einkaufs- und Geschäftszentrum WERKStadt bekommt keine dritte Zufahrt. Von der Weiersteinstraße aus sollte diese Zufahrt über einen Parkplatz der Kreishandwerkerschaft auf das WERKStadt-Gelände geschaffen werden. Die Kreishandwerkerschaft hat diesen Plänen aber nicht zugestimmt.
Auf Einladung der Grünen im Verbandsgemeinderat Hahnstätten und der Bürgerinitiative "Ja zur Aar" informierte sich der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Stephan Kühn, über die umstrittenen Verkehrsprojekte Aarumgehung und Südumgehung Limburg. Der Gast aus Berlin stellte dabei heraus, dass aufgrund der knappen Kassen zahlreiche Straßenbauvorhaben, für die bereits Baurecht durch einen Planfeststellungsbeschluss besteht, aufgrund fehlender Mittel derzeit nicht gebaut werden könnten.
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